AboutLolo Ferrari (* 9. Februar 1963 in Clermont-Ferrand als Ève Geneviève Aline Valois; † 5. März 2000 in Grasse) war eine französische Tänzerin, Pornodarstellerin, Moderatorin, Schauspielerin und Sängerin. Bekannt wurde sie vor allem wegen ihrer sehr großen Brüste, die ihr 1996 einen Eintrag im französischen Guinness-Buch der Rekorde und drei Jahre nach ihrem Tod einen weiteren Eintrag in der US-amerikanischen Ausgabe des Guinness-Buches einbrachten.
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Nach einigen Auftritten in Softpornos und als Modell erreichte Lolo Ferrari durch ihren Auftritt bei den Filmfestspielen in Cannes im Sommer 1995 erstmals weltweite Präsenz. Während des Cannes Film Festival machte sie Werbung für den Spielfilm Camping Cosmos, in dem sie die Rolle der nymphomanischen Ehefrau des Campingplatzinhabers Monsieur Vandeputte spielte. Bei einem Boxkampf zwischen einem ehemaligen Herausforderer Cassius Clays, dem belgischen Boxer Jean-Pierre Coopman und einem anderen Gegner auf dem Festival läutete sie als Ringmädchen die Runden ein. Noch 1995 wurde sie zur Europäischen Miss Busenkönigin gewählt. In kurzer Zeit avancierte Lolo Ferrari zur Schauspielerin, Pop-Sängerin und Co-Moderatorin der britischen Comedy-Show Eurotrash auf Channel.
Im Jahre 1996 begann Ferrari mit ihrer ersten Single Airbag Generation eine Musikkarriere, eine weitere Single namens Set Me Free kam in den Handel, zwei weitere wurden im Anschluss allerdings nicht mehr veröffentlicht. Obwohl ihre musikalischen Ambitionen floppten, hatte sie eine Reihe von Fans. Als sie eine Unterwäschekollektion und eine Gummipuppe mit ihrem Namen auf den Markt bringen wollte, führte dies zu gerichtlichen Auseinandersetzungen mit dem Autohersteller Ferrari wegen des Markenrechts, die der Konzern letztlich verlor.
Tod unter mysteriösen Umständen
Am 5. März 2000 wurde sie in ihrer Wohnung in Grasse tot aufgefunden. Als Todesursache wurde zunächst Medikamentenmissbrauch angegeben. Nach einer Obduktion, deren Ergebnis auf Ersticken oder Erdrosselung hindeutete, gingen die Ermittler von einem Verbrechen aus. Ihr Ehemann wurde fast zwölf Monate nach Ferraris Tod verhaftet und dann wieder freigelassen. Seine Anwälte gehen davon aus, dass Ferrari an dem Gewicht der Silikonimplantate erstickt ist. Die tatsächliche Todesursache konnte nie ermittelt werden.
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